2020

Osterakademie

musste wegen Corona-Pandemie leider ausfallen

Herbstakademie

musste wegen Corona-Pandemie leider ausfallen

2019

27. Osterakademie

A. Dvorak: Sinfonie Nr. 7 d-moll op. 70
D. Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10, op. 93

28.4.2019 Kubiz, Unterhaching
29.4.2019 Herkulessaal, München

Herbstakademie

W.A. Mozart: Sinfonie Nr. 35 D-Dur „Haffner“ KV 385
J.S. Bach: Konzert für Klavier und Streicher d-moll BWV 1052, Solist: Hugo Schuler
J.A. Arriaga: Sinfonia a gran orchesta

03.11.2019
Kubiz, Unterhaching

3-fache Premiere

Bruckner Akademie Orchester  – 29.03.2018 – openPR

Die. 26. Osterakademie begeht das Bruckner Akademie Orchester mit einer Handvoll “Premieren”: zum ersten Mal spielt es Mahler, zum ersten Mal auch ein Klavierkonzert, zum ersten Mal haben sie zwei Solistinnen zu Gast. Wie immer aber gastieren sie nach einer intensiven Probenwoche am ersten Montag nach Ostern im Münchner Herkulessaal.

Das Bruckner Akademie Orchester, das im vergangenen Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiern konnte, widmet sich in seiner Osterakademie erstmals einer Sinfonie von Gustav Mahler, nämlich der vierten, die einen Gesangspart aufweist.

Die spanische Sopranistin Mireia Pintó konzertiert als Opern-, Oratorium- und Liedsängerin mit namhaften Dirigenten in bedeutenden Sälen und Opernhäusern Europas. Sie ist Professorin für Gesang und Liedgesang an der ESMuC, der Musikhochschule Katalonien in Barcelona.

Solistin in Beethovens Klavierkonzert c-Moll ist Ottavia

Maria Maceratini, die in Recanati/Italien geboren wurde und ihr Studium an der Musikhochschule München absolvierte. Als Solistin trat sie u.a. bereits in Rom, Mailand, München, Berlin und Wien und auf diversen Festivals auf (u.a. Schleswig-Holstein Musik Festival). Sie hat zwei viel beachtete CDs eingespielt.

Das Orchester nur mit seinem Maestro ist an diesem Abend zu erleben mit der Ouvertüre „Ruy Blas“ von Mendelssohn-Bartholdy – Fans freuen sich auf das innige Zweigespräch zwischen Musiker und Dirigent.

Karten gibt es unter www.muenchenticket.de, T: 089-54 81 81 81, an den bekannten VVK-Stellen und an der Abendkasse. Mehr zum Orchester, seiner Geschichte und seinem „spiritus rector“ Jordi Mora unter www.bruckner- akademieorchester.de.

Im 1992 gegründeten Bruckner Akademie Orchester treffen sich jährlich an Ostern Instrumentalisten verschiedensten Alters hauptsächlich aus München, aber auch aus dem In- und Ausland (Holland, Spanien, Italien, Argentinien, USA), um unter der Leitung von Jordi Mora große sinfonische Orchesterwerke zu erarbeiten und bei Konzerten in und um München öffentlich vorzutragen.

Das Bruckner Akademie Orchester zeichnet sich durch die lebendige Art der methodischen Orchesterarbeit und durch ungebremste Freude am Musizieren aus. Der hohe Asnpruch der Programme und die hervorragende

Resonanz haben dieses aus engagierten Laien, Musikstudenten und Berufsmusikern bestehende Orchester längst vom Amateur-Niveau abgehoben. Geblieben sind der Enthusiasmus und die Experimentierlust, die das Bruckner Akademie Orchester für Musiker und Zuhörer gleichermaßen attraktiv machen.

Der Name des Orchesters entspricht der Zielsetzung, vor allem das sinfonische Schaffen Bruckners regelmäßig einzustudieren und aufzuführen. So wurden inzwischen fast alle Sinfonien Bruckners, aber auch u.a. Tschaikowsky „Pathétique“, César Francks d-moll-Sinfonie, Siblius ́ 2., Schostakowitschs 5., 7. und 9. Sinfonie und „Tod und Verklärung“ von Richard Strauss gespielt. Im Jahr 2002 wurde zum 10-jährigen Gründungsjubiläum mit großem Erfolg das „Deutsche Requiem“ von Brahms aufgeführt.

Der Erfolg der Osterakademie hat außerdem dazu geführt, dass seit 1999 regelmäßig ein weiteres Treffen im Herbst stattfindet, das den Namen „Münchner Interpretationstage“ trägt. Als Ergänzung zur Osterakademie werden während dieser Arbeitsphase Orchesterwerke für eine kleinere sinfonische Besetzung bzw. für eine reine Streicher- oder Bläserbesetzung erarbeitet.

Gabi Sabo
die kulturbananen
www.kulturbananen.de

2018

26. Osterakademie

F. Mendelssohn-Bartholdy: Ouvertüre „Ruy Blas“ op. 95
L. v. Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37; Solistin: Ottavia Maria Maceratini
G. Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur, Sopran: Mireia Pintó

08.04.2018 Kubiz, Unterhaching
09.04.2018 Herkulessaal, München

Herbstakademie

F. Mendelssohn-Bartholdy:
Violinkonzert e-Moll op. 64, Solist: Joel Bardolet

Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 „Schottische“

04.11.2018 Kubiz, Unterhaching

2017

25. Osterakademie

A. Bruckner: Sinfonie d-moll „Die Nullte“
D. Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 6 h-moll op. 54

23.04.2017 Kubiz, Unterhaching
24.04.2017 Herkulessaal, München

Herbstakademie

J.S.Bach: Contrapunctus I aus „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080
J.S.Bach: Kantate Nr. 82 „Ich habe genug“ BWV 82; Solisten: Josep-Ramon Olivé, Bass; Christiane Feig, Oboe
F. Schubert: Sinfonie Nr. 9 in C-Dur („Die Große“) D 944

05.11.2017 Kubiz, Unterhaching

2016

24. Osterakademie

R. Strauss: Vier letzte Lieder, Sopran: Susanne Bernhard
A. Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur

02.04.2016 Kubiz, Unterhaching
03.04.2016 Kubiz, Unterhaching
04.04.2016 Herkulessaal, München

Herbstakademie

Camille Saint-Saëns: Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33, Solistin: Mariona Camats
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica”

06.11.2016 Kubiz, Unterhaching
07.11.2016St. Johann Baptist, München-Solln

Das vergessene Violinkonzert

Sonntag, 08.11.2015 19 Uhr
KUBIZ Unterhaching
Bruckner Akademie Orchester
Rebekka Hartmann, Violine
Jordi Mora, Leitung

Robert Schumann (1810-1856) Konzert für Violine und Orchester in d-moll WoO1
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Symphonie Nr. 4 B-Dur op.60

Welch ein Konzert! Auch wenn ich nur den fast letzten ergatterbaren Platz in der ersten Reihe ganz links außen bekam – dafür konnte ich Solistin, Dirigent und die Musikerinnen und Musiker beim Neuentstehen dieser beiden fabelhaften Stücke nahezu hautnah erleben. Und ein Erlebnis der ganz besonderen Art war dieser ganze Abend im ausverkauften KUBIZ in Unterhaching.
In einem bodenlangen blauen Kleid kam Rebekka Hartmann mit ihrer Stradivari von 1675 auf die Bühne. Schumanns Violinkonzert, sein letztes vollendetes Orchesterwerk, galt lange Zeit erstens als unspielbar und zweitens meinte man, die Geisteskrankheit des Komponisten darin zu hören und zu spüren. (Wer über dieses sehr merkwürdige Kapitel im Leben des Komponisten Robert Schumann mehr erfahren möchte, tut gut daran, das hervorragende Buch von Eva Weisweiler über Clara Schumann zu lesen, denn die Rolle der Ehefrau Roberts ist alles andere als klar und eindeutig. Sie war es ja auch zusammen mit dem Widmungsträger Joseph Joachim, die das Werk erst gar nicht aufführen ließen, sehr merkwürdig, aber die Rezeptionsgeschichte dieses Werkes weist noch mancherlei Merkwürdigkeiten auf.)
Aber all das war vergessen und spielte gar keine Rolle mehr, als Orchester und Solistin diese wundervolle Musik zum Erklingen brachten. Nach einer machtvollen Einleitung setzt die Solistin mit dem gleichen gewaltigen Thema machtvoll ein und führt über zu einem sehr lyrischen Seitenthema, das Orchester begleitet die Geige zurückhaltend, hat dazwischen immer wieder Tutti-Stellen, Geige und Orchester stehen wie zwei erratische Blöcke gegeneinander. Natürlich spielte Rebekka Hartmann – wie es bei ihr gar nicht anders vorstellbar ist – mit Leib und Seele, die Körpersprache ist einfach hinreißend und macht die in diesem Konzert innerwohnende Energie und Kraft auch äußerlich deutlich mit ihrer Bewegtheit und der Phrasierung, die das melodische und harmonische Erklingen mitträgt. Schumann als Melodiker kommt am intensivsten im zweiten – langsamen – Satz zum Vorschein, und immer wieder während der drei Sätze überraschen seine unerhörten harmonischen Wendungen.
Jordi Mora und das Bruckner Akademie-Orchester, das in den Streichern aus Laien exzellenten Schliffs zusammengesetzt ist, gaben der Solistin die bestmögliche Begleitung und den Raum, dass sich Rebekka Hartmanns wunderbares Spiel völlig entfalten konnte und den ganzen Saal danach zu Begeisterungsstürmen hinriss. Sie „musste“ noch eine Zugaben spielen: von Fritz Kreisler Rezitativ und Capriccio op. 6. Noch einmal versprühte sie mit ihrer Geige ein musikalisches Feuerwerk erster Güte.
Nach der Pause folgte die nicht allzu häufig gespielte vierte Symphonie von Ludwig van Beethoven, die er 1806 zwischen der „Eroica“ und der „Fünften“ komponierte. In München war sie erst vor kurzem mit dem Bayerischen Rundfunk-Symphonie-Orchester unter Herbert Blomstedt zu hören gewesen. Aber was ich heute Abend an Musik „in statu nascendi“ vom Bruckner Akademie Orchester unter Jordi Mora zu hören bekam, machte meine Ohren staunen und eröffnete teils völlig neue Erlebnisse. Schon der Beginn des ersten Satzes mit dem eindrucksvollen, fast düsteren Thema kam in aller Ruhe – schließlich steht auch Adagio als Tempovorgabe über den Noten – bevor im Takt 39 das Allegro vivace die volle Wucht und Kraft der Beethoven’schen Klangsprache zeigt.
Himmlische Melodien hat Beethoven ja häufigst geschrieben, auch wenn er für vieles – wie man an seinen Notizbüchern sehen kann – schwer gearbeitet hat, bis diese „Himmlischkeit“ seinen Melodien eignete. Immer wieder ist es eine Beglückung, seinen Adagio-Sätzen – wie hier dem zweiten – zuzuhören und sich in andere Gefilde mitnehmen zu lassen.
Im dritten Satz – hieß es im Programmblatt – streiten die zwei Grundrhythmen der westlichen Musik, der Zweier- und der Dreiertakt miteinander. Im Bayerischen heißt das „Zwiefacher“. Und mit dieser einfachen aber stimmigen Erklärung war ich der rhythmischen „Raffinesse“ dieser Musik nicht mehr ganz so hilflos ausgeliefert. Jordi Mora ließ dieses Allegro vivace und das Trio in voller tänzerischen Kraft und Eleganz entstehen, die Musikerinnen und Musiker spielten mit aller Lust und Freude merklich animiert, keiner saß bei seinem Spiel etwa angelehnt auf seinem Stuhl, wie man das durchaus bei einigen Berufsorchestern immer wieder sehen kann.
Das Finale machte mir ganz besonders deutlich, was für ein Vorgänger als Symphoniker Beethoven auch für Schubert war, der sich ja sehr oft in dessen Schatten stehend fühlte. Beethovens Musik ist auch heute noch – vor allem, wenn sie so entsteht und „aus der Taufe“ gehoben wird wie an diesem denkwürdigen Abend im Kubiz in Unterhaching vom Bruckner Akademie Orchester und seinem Leiter Jordi Mora – ein tief bewegendes und anrührendes Erlebnis.
Donnernder Applaus für Orchester und Dirigent. Und auch von mir ein ganz großes Dankeschön für dieses wunderbare Geschenk.

Ulrich Hermann, November 2015

2015

23. Osterakademie

R. Schumann: Sinfonie Nr.1 B-Dur „Frühlingssinfonie“
D. Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-moll

12.04.2015 Kubiz Unterhaching
13.04.2015 Herkulessaal der Münchner Residenz

Herbstakademie

Robert Schumann: Konzert für Violine und Orchester in d-Moll, Solistin: Rebecca Hartmann
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 in B-Dur op. 60

08.11.2015 Kubiz, Unterhaching

Romantisches Osterkonzert mit Joel Bardolet

Bruckner Akademie Orchester – 11.04.2014 – openPR

Das Bruckner Akademie Orchester widmete sich in der Klausur in Benediktbeuren anlässlich seiner Osterakademie 2014 zwei großen Werken der Romantik, bzw. Spätromantik: dem Violinkonzert von Jean Sibelius, das 1905 in seiner endgültigen Fassung uraufgeführt wurde, und der Symphonie Nr. 4 von Anton Bruckner. Beide Werke kommen im Konzert am 28.4. 2014 im Münchner Herkulessaal zur Aufführung. Dirigent ist Jordi Mora, Solist Joel Bardolet an der Violine.

Joel Bardolet studierte in Barcelona und an der Musikhochschule Freiburg und erhielt wichtige Impulse in zahlreichen Meisterkursen. Seit seinem Debüt 2009 im Palau de la Música in Barcelona konzertierte er als Solist mit diversen Orchestern. Bardolet ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und arbeitet seit seinem 12. Lebensjahr intensiv mit dem Dirigenten Jordi Mora zusammen. Zur Zeit absolviert er ein Masterstudium in der Soloklasse von Rainer Schmidt an der Musikhochschule Basel und ist 2014 als Solist vom Sinfonieorchester Basel eingeladen. Joel Bardolet spielt eine Vuillaume-Geige aus dem Jahr 1813.

Gabi Sabo
die kulturbananen
www.kulturbananen.de

2014

22. Osterakademie

J. Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-moll op. 67 (Solist: Joel Bardolet)
A. Bruckner: Sinfonie Nr. 4 Es-Dur „Romatische“ (Fassung 1878/80)

27.04.2014 Kubiz, Unterhaching
28.04.2014 Herkulessaal, München

Herbstakademie

Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-moll, op. 129, Solist: Daniel Claret
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr. 2 in B-Dur für zwei Soprane, Tenor, Chor und Orchester „Lobgesang“ op. 52 (Silvia Steiner-Span, Sopran; Katrin Edelmann, Sopran; Gustavo Martin, Tenor; Andechser Chorgemeinschaft, Mozartchor Andechs und Münsterchor Dießen, Einstudierung: Anton Pfell)

02.11.2014 Kubiz, Unterhaching
03.11.2014 St. Johann Baptist, München-Solln